EINNISTEN
Maxi Ehrenzeller, Mireille Gros, Miriam Rutherfoord & Joke Schmidt, Jonathan Steiger
27.2.–12.4.2026
Im Dachstock der oxyd – Kunsträume befindet sich der Taubenschlag der Stadt Winterthur. Darin haben sich mithilfe des Menschen Lebewesen eingenistet, die in unmittelbarer Nähe des Ausstellungsraumes ihr Zuhause haben. Dieses Nebeneinander von Mensch und Tier ist Ausgangslage der Ausstellung EINNISTEN mit Maxi Ehrenzeller (*1993), Mireille Gros (*1954), Miriam Rutherfoord & Joke Schmidt (*1991/*1992) und Jonathan Steiger (*1997).
In den gezeigten Arbeiten geht es um Pflanzen, Vögel und Menschen – um deren Nebeneinander und Miteinander –, um Materialien und Prozesse, um Landschaften und Erzählungen. EINNISTEN umkreist die wechselseitige Beziehung zwischen Natur, Architekturen und Ökosystemen. Während einige (Lebens-) Räume gestaltet werden, entwickeln sich andere scheinbar wie von selbst. Die Ausstellung nimmt unsichtbare Orte und Zwischenräume in den Fokus. Sie interessiert sich für Absurditäten, Komplexitäten, aber auch für Möglichkeiten des Zusammenlebens menschlicher und nichtmenschlicher Wesen. Was wäre, wenn wir unsere Umwelt einmal aus der Perspektive eines Tieres betrachten könnten? Warum bauen wir Menschen Architekturen für Tiere? Und was würde sich verändern, wenn wir Tiere als Mitbewohnende anerkennen würden, ja gar als Archivare von Geschichten und historischen Begebenheiten?
Rahmenprogramm:
Vernissage
Ansprache um 18.15H
Nester in Hecken und Nischen. Eine Forschungsreise in den Frohbergpark
Ein Familienworkshop zusammen mit den Naturdetektiven, Grünwerk Winterthur
Rundgang durch die Ausstellung
Stadtnatur zwischen Ausruhen und Aufwachen. Rundgang zur Tagundnachtgleiche mit Flurina Gradin und Severin Krieger
Kurz nach der Tagundnachtgleiche laden wir ein zum Rundgang mit Flurina Gradin (Fachfrau für Siedlungsnatur, wildspot.com) und Severin Krieger (Landschaftsarchitekt).
Der Treffpunkt ist beim Forum Architektur Winterthur, enden tut der Rundgang beim oxyd.
Die Ausstellung wird unterstützt durch: Aargauer Kuratorium, Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung