MARTIN SPÜHLER
Metall, Klang, Form
29.8.–18.10.2026
Pfannen, alte Tankkessel und Metalle aller Art – über fünf Jahrzehnte schuf der «Klangbildhauer» Martin Spühler daraus monumentale Objekte. Aus Werkstoffen wurden Skulpturen, aus Skulpturen Instrumente, aus Instrumenten Räume. Mit dem Hammer und unter Hitze bearbeitete er Metallfragmente, schweisste sie zusammen oder formte sie zu eindrucksvollen Resonanzkörpern – Klangobjekte an der Schnittstelle zwischen Bildhauerei, Musik und Performance. Angeschlagen, gerieben oder mit dem Bogen gestrichen schwingen sie in vielfältigen Klängen – von glockenhell bis donnernd tief.
Vielen ist Martin Spühler (1943–2023) in Winterthur als Mitbegründer des Theater am Gleis bekannt. Sein zentrales Werk aber galt der Erforschung analoger Klangräume, dem Zusammenspiel von Klang und Form. Die Ausstellung Martin Spühler – Metall, Klang, Form nimmt das skulpturale Werk des 2023 verstorbenen Künstlers in den Fokus. Skizzenbücher und weiteres Archivmaterial geben zudem Einblick in sein Denken und Schaffen. Im umfangreichen Rahmenprogramm werden die Skulpturen zum Klingen gebracht und laden dazu ein, in perkussive, sphärische und experimentelle Klangwelten einzutauchen.
Fotocredit: Kunstraum Kreuzlingen, Martin Andereggen 2024
Rahmenprogramm:
Vernissage
