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Aktuell

Ausstellung | Nr. 84

Fant Wenger |

«Frequenz»

26.5. – 14.7.2018

Zur Austellung

 

In Fant Wengers Gemälden prallen Natur und Technik meist unsanft und folgenreich aufeinander. Kraftvoll ist nicht nur das gewählte Farbenspektrum, symbolmächtig stellt der Künstler Eisenbahnwagen, Telefonmasten, Parabolantennen oder gar einen Satelliten in die Landschaft. Umwuchert werden diese von Bäumen mit weit ausgreifenden Ästen und Gestrüpp. Die Gemälde weisen eine ausgesprochene Dynamik auf, die sich durch die Grösse der Leinwände noch verstärkt. Einen wichtigen Stellenwert kommt dem Licht in Fant Wengers Malerei zu. Punktuell taucht er einzelne Elemente in gleissendes Hell. Welche Funken springen hier und was wird gesendet oder empfangen in dieser Welt voller Rätsel?
Fant Wenger betitelt seine Ausstellung "Frequenz" und verweist so ebenso sehr auf etwas Technisches wie auch auf das Radio als Empfänger von Information. Fragen nach der Messung und Vermessung von Welt und damit einhergehend der Inbesitznahme durch den Menschen beschäftigen Fant Wenger seit langem. Dass das Sammeln und Verarbeiten von Informationen hierfür ein wesentlicher Teil ist, ist längst bekannt. Wo Informationen herkommen und wo sie hingehen, wer sie besitzt oder nutzbar machen kann, diese Fragen haben im 21. Jahrhundert eine neue Dringlichkeit erreicht.

  • «Funkfeuer», 2016

    «Funkfeuer», 2016

  • «Ortungsgerät», 2016

    «Ortungsgerät», 2016

  • «Sucher», 2016

    «Sucher», 2016

 

 

Vernissage:  
Samstag, 1. September 2018, 17 – 23 Uhr
18 Uhr Performance mit Fant Wenger, Paede Morf, Anna Diener und Enrico Keller. Anschliessend Einführung in die Ausstellungen

 

Rahmenprogramm:  
Samstag, 14. September 2018, 19 Uhr
Performance mit Fant Wenger, Paede Morf, Anna Diener und Enrico Keller. Anschliessend Gespräch mit Fant Wenger und Daniela Hardmeier

 

Finissage:  
Sonntag, 7. Oktober 2018, ab 15 Uhr. Fant Wenger und Georg Aerni werden anwesend sein.
 

 

 

Pressestimmen

Kairoer Wohnpyramiden und Szenen aus dem Kalten Krieg

ADRIAN MEBOLD, Der Landbote vom 19. September 2018

> pdf

 

 

Weitere Informationen als Download (zip)

 

 

 


Ausstellung | Nr. 85

Georg Aerni |

«Silent Transition»

1. September – 7. Oktober 2018

 

www.hochparterre.ch

 

Zur Austellung

 

Still und erhaben stehen sie da, unfertige, rätselhafte Gebäudekomplexe, in einer Landschaft, die zwischen grüner Idylle und ockerfarbenem Brachland changiert. Die Serie "Silent Transition" von Georg Aerni zeigt Ausschnitte informeller Siedlungen der Metropolitanregion Kairo. Mehr als die Hälfte der ca. 20 Millionen Einwohner lebt in solchen Siedlungen, die ohne Stadtplanung und ohne Baubewilligungen, meist auf vormals landwirtschaftlich genutztem Land entstehen. Die Stadt frisst sich quasi in das wertvolle Agrarland des Nildeltas und verleibt es sich ein. Es sind bis zu fünfzehn Stockwerke hohe Konstruktionen aus Beton und Backstein, roh und in wenigen typologischen Variationen, die sich zu einem homogenen Stadtbild mit einer eigenen Ästhetik vereinen.
Georg Aerni nähert sich diesen Transformationsprozessen in unterschiedlicher Distanz. Ein Teil der Fotografien zeichnet sich aus durch einen Blick aus der Ferne und erlaubt so eine Übersicht. Ein anderer Teil fokussiert auf starke Elemente im Vordergrund. Durch diese wechselnden Kompositionen wird aus einfachen Stadtansichten eine Metapher für die Frage, wie wir mit dem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel umgehen, der sich durch die Land-Stadt-Migration vollzieht und seinen Ausdruck in immer unkontrollierter wachsenden Städten findet.

  • «Al Nour We Al Hoda», 2018

    «Al Nour We Al Hoda», 2018

  • «Elmansheya I», 2018

    «Elmansheya I», 2018

  • «Mahmoud Al Hadidi», 2018

    «Mahmoud Al Hadidi», 2018

 

 

Vernissage:  
Samstag, 1. September 2018, 17 – 23 Uhr
18 Uhr Performance mit Fant Wenger, Paede Morf, Anna Diener und Enrico Keller. Anschliessend Einführung in die Ausstellungen

 

Rahmenprogramm:  
Freitag, 21. September 2018, 19 Uhr
«Informal Cairo: Housing the Majority.» Lecture by Charlotte Malterre-Barthes, Director MAS Urban Design, ETHZ, in English
Samstag, 28. September. Juli 2018, 19 Uhr
Gespräch mit Georg Aerni und Peter Grüter

 

Finissage:  
Sonntag, 7. Oktober 2018, ab 15 Uhr. Fant Wenger und Georg Aerni werden anwesend sein.
 

 

 

 

Pressestimmen

Kairoer Wohnpyramiden und Szenen aus dem Kalten Krieg

ADRIAN MEBOLD, Der Landbote vom 19. September 2018

> pdf

 

 

Weitere Informationen als Download (zip)

 

 

 


Ausstellung | Nr. 86

OAS Kollektiv |

27. Oktober – 9. Dezember 2018

 

 

 


Ausstellung | Nr. 87

Sasha Kurmaz | Felix Oemann |

Die Artists in Residence der Villa Sträuli im oxyd

27. Oktober – 9. Dezember 2018

 

 

 


Öffnungszeiten

Freitag 14 – 17 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr
oder nach Vereinbarung

 

oxyd Kunsträume

beim Bahnhof Winterthur Wülflingen
Wieshofstrasse 108
8408 Winterthur
Telefon 052 316 29 20

 

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