kommende Ausstellungen

Ausstellung | Nr. 52

22.1. – 22.4.2012

Marie-Theres Amici | Andreas Fritschi | Werner Hartmann | Beatrice Maritz | Lex Vögtli | Barbara Wiggli |

«HUMUS»

Kuratorin: Adelheid Hanselmann

 

Humus (lateinisch, «Erdboden») ist Teil der gesamten organischen Bodensubstanz. Er unterliegt vor allem der Aktivität der Bodenorganismen, die durch ihre Aktivitäten laufend zum Auf-, Um- oder Abbau des Humus beitragen.

Hummus [hum:us] (Humus, Hommos, Hommus, Hummous, Houmus, Houmous) ist eine orientalische Spezialität, die aus pürierten Kichererbsen und weiteren Zutaten hergestellt wird.

Die Kunstschaffenden Marie-Theres Amici, Andreas Fritschi, Werner Hartmann, Beatrice Maritz, Lex Vögtli und Barbara Wiggli stellen je einige ihrer Werke zur Betrachtung, Befragung und Aneignung ins Licht.

«HUMUS bedeutet für mich Nährgrund in leiblicher, geistiger, seelischer, biologischer und künstlerischer Hinsicht. Der Titel der Ausstellung, HUMUS, dient mir als Metapher für

- den Prozess der Entstehung von Kunstwerken

- das Kunstwerk, das in irgendeiner Weise dem Betrachtenden, dem Besitzenden nährend dienen kann

- die Qualität der in dieser Ausstellung gezeigten Werke und Werkgruppen

- den Ausstellungsort oxyd, der 2012 sein 10-jähriges Bestehen feiert.»

Adelheid Hanselmann, Künstlerin und Gastkuratorin dieser Ausstellung

Marie-Theres Amici *1943
Die Künstlerin richtet ihren Blick auf Naturschauspiele, z.B. das Wasser. Losgelöst von dieser direkten Begegnung, erfüllt von deren Erfahrung, gerinnt das Wesen der unbeugsamen und unbezähmbaren Natur in reine Malerei.

Andreas Fritschi *1954
Als «oxyd-Einheimischer» bezieht er sich in seiner installativen Arbeit auf die Geschichte der Werkräume, auf das Durchleuchten von Eiern und folgt in einer Spur der Auflösung und Neufügung von Papier.

Werner Hartmann 1945-1993
Der Künstler, Skripturalist und Zeichner war ein fantasievoller Fabulierer. Seine Schriftbildergeschichten – oft dienten Fundobjekte als Bildträger – tragen die Kraft der Begeisterung und Faszination in unsere heutige Zeit hinein.

Beatrice Maritz *1962
Ihre eigenwilligen, zarten Farbstiftzeichnungen nähren sich aus einer immateriellen Wirklichkeit – wie zum Beispiel «heute kommt heute». Sie verkörpern dichte, unbestechliche Sinnesräume, in denen eine lebendige geistige Heimat aufscheint.

Lex Vögtli *1972
Ihre Lust am Denken im Bild und am Handwerk Malen, ihr grosser Respekt vor der Fragilität prägen ihre Werke. Wir sehen Objekte des Alltags, doch deren Bildgefüge bleibt ein Rätsel.

Barbara Wiggli *1966
Sie schafft Analogien zur komplexen Wirklichkeit. Mit möglichst exakter Form- und Materialwahl sucht sie adäquate Lösungen für geahnte Zusammenhänge. Die Werke erscheinen zugleich vertraut und fremd, sie entziehen sich einer eindeutigen Lesart.

 

 

Kunsträume | Podium | Nr. 3

22.1. – 4.3.2012

Karin Wiesendanger | Dorina Wohlgemuth |

 

Erstmals einem breiteren Publikum wurde ein kleiner Teil der Arbeiten dieser beiden Künstlerinnen anlässlich der vergangenen Dezemberausstellung gezeigt. Im oxyd soll nun ein grösserer Einblick in deren Schaffen gegeben werden. Mit der Malerin Dorina Wohlgemuth und der Multimedia-Künstlerin Karin Wiesendanger treffen zwei Generationen aufeinander und damit in der Ausstellung auch zwei komplett unterschiedliche künstlerische Haltungen.

Karin Wiesendanger
Malerei, Zeichnungen, Videos werden von der Künstlerin zu einem erzählerisch dichten Gesamtwerk zusammengefügt.

Dorina Wohlgemuth
Ihr malerisches Werk ist der Versuch, Visionen und Vorstellungen zu existentiellen Themen möglichst genau ins Bild zu fassen.

 

 

Kunsträume | Podium | Nr. 4

11.3. – 22.4.2012

Giustino Corradini | Pädi Muntwyler |