kommende Ausstellungen

Ausstellung | Nr. 42

29.1 – 28.3.2010

Jürg Benninger | Monika Feucht | Sonja Friedrich | Adelheid Hanselmann | Katharina Rapp | Luca Schenardi |

«Subjekt = Objekt = Subjekt»

Kurator: Peter Killer

 

Die Ausstellung beginnt mit im ganzen Eingangsgeschoss installierten Werken der Winterthurer Künstlerin Katharina Rapp, die seit Jahren zum oxyd-Team gehört. Katharina Rapp ist Malerin, Zeichnerin, Objektkünstlerin und noch viel mehr. Für mich gehört sie zu den grössten Staunerinnen, die ich kenne; sie geht mit offenen Augen durch die Welt, lässt sich überraschen, sieht Dinge, die andere übersehen, der Magie des Objektes mit Haut und Haaren verfallen.

In der Wikipedia gibt es einen 12'000 Zeichen langen Artikel zum Thema Sammeln. Mit keinem Wort ist erwähnt, dass viele Menschen materiell wertlose oder zumindest nicht wertvolle Dinge nach Hause tragen, sammeln, die ihnen schlicht gefallen, sie an-sprechen, in ihnen etwas zum Klingen bringen, sie berühren. Viele Künstlerinnen und Künstler haben ein ganz besonderes Sensorium für die Entdeckung des Lebendigen in der scheinbar unbelebten Objekt-Welt. Diese intimen «Museen» besagen über Künstlerinnen und Künstler oft ebenso viel wie ihre Werke.

Im Obergeschoss zeigen Jürg Benninger (Genf), Monika Feucht (Luzern), Sonya Friedrich (Solothurn), Adelheid Hanselmann (Olten) und Luca Schenardi (Luzern) neue Werke, die jeweils um den Pol von ihnen persönlich wichtigen Objekten herum präsentiert werden.

Peter Killer, Kurator

Zur Ausstellung erscheint ein Buch über Katharina Rapp.

 

 

Ausstellung | Nr. 43

30.4 – 6.6.2010

Armin Aeschbach | Heinrich Bruppacher | Hans Ulrich Saas |

«Metamorphosen»

Essentielles aus dem Werk von drei Winterthurer Künstlern der älteren Generation
Kurator: Gerhard Piniel

 

Nach einer Phase stilistischer Umbrüche fand H.U.Saas (1916-1997) gegen Ende der 60er Jahre zu grotesken Figurenbildern, welche Alltagsrealität radikal zur Kenntlichkeit entstellen - künstlerisch inspiriert von Daumier und Goya. Die Ausstellung konfrontiert erneut mit einem ebenso bedeutenden wie skandalösen Kapitel Winterthurer Kunst.

Heinrich Bruppacher (geb. 1930) hielt sich jederzeit offen für sich wandelnde Ausdrucksformen, den Wechsel von Aufgreifen und Loslassen.
Der besondere Wachstumsrhythmus und Variantenreichtum seines Schaffens wird in wesentlichen Werkgruppen sichtbar – bis hin zu formal stark reduzierten Spätwerken von schwebender Leichtigkeit.

Erst spät begann sich Armin Aeschbach (geb. 1928) intensiv mit Reliefs zu beschäftigen, zunächst durch das mosaikförmige Zusammenfügen von gespaltenen, teils eingefärbten Holzscheiten. In der Folge entstanden auch mit Sand beschichtete Plattenreliefs. Immer wandelt sich innerhalb strenger Bildordnungen amorphes Material zu Bezirken stiller Schönheit.

Gerhard Piniel, Kurator

 

 

Ausstellung | Nr. 44

18.6 – 25.7.2010

«visarte-DIE KANTONALE – Zürcher Kunstschaffen 2010»

Kuratorin: Gabriele Lutz

 

Der Berufsverband für visuelle Kunst Zürich, visarte Zürich, lanciert als Veranstalterin eine jährlich wiederkehrende Ausstellung mit wechselnden Standorten im Kanton Zürich. Erster Standort 2010 sind die Kunsträume oxyd. Weitere Informationen www.visarte-zuerich.ch.

 

 

Ausstellung | Nr. 45

27.8 – 10.10.2010

«Handlung und Spur»

Ereignisse, Aktionen, Performances, erzeugte Spuren, Objekte und Relikte von Einzelnen und deren realen oder fiktiven Geschichten.
Kurator: René Schmalz

 

Die eigene Person, ihre An- oder Abwesenheit wandelt das gesamte Raumbild. Zeitliche Ablagerungen, als Äusseres, wie auch innere Tiefenschichten, sind Versuche, Aussagen über das Menschsein zu gewinnen. Das Vorgehen ist dabei ist planmässig und intuitiv zugleich. Über den Ausstellungszeitraum soll eine sich ständig wandelnde Werklandschaft aus eigenständigen persönlichen Ansätzen entstehen.

Unterschiedlichste Mittel wie Objekte, Fotografie, Video, Texte, Klänge werden eingesetzt, um die Situation vor Ort fortwährend zu reflektieren. Offene, begrenzte und subjektive Sehfelder und Strukturen unterschiedlichster Künstler und Medien sollen sich überlagern. Die einzelnen Positionsbestimmungen sollen in einen Dialog treten.
Die Ausstellung ist eine Untersuchung. Die ästhetischen Rahmenbedingungen werden von Aktion zu Aktion neu verhandelt und Begriffe wie Individualität, Authentizität aus der Erfahrung heraus neu artikuliert. Die Installationen sind ein Teil des interdisziplinären Kunstprojektes schauwerk-blackbox des Künstlers René Schmalz in Zusammenarbeit mit der Kantonsbibliothek AR. Zur Zeit sind Künstler wie Chantal Michel, Manon, Christoph Rütimann, Markus Müller, Muda Mathis, Micha Stuhlmann und weitere aus 14 Nationen am Projekt beteiligt.

René Schmalz, Künstler und Kurator

 

 

Ausstellung | Nr. 46

29.10 – 21.11.2010

«Broadway Boogie Woogie NY, NY»

Schweizer Kunstschaffende in New York
Kuratorin: Gabriele Lutz

 

Zahlreiche europäische Künstler fanden im Verlauf des 20. Jahrhunderts in New York eine neue Heimat, auf Zeit oder auf Lebzeit, und haben in ihrem Schaffen auf die neue Umgebung reagiert. Piet Mondrian, der während des 2. Weltkriegs nach New York emigriert war, fand in seinem späten Meisterwerk Broadway Boogie Woogie zu einer grossartigen malerischen Umsetzung für den Rhythmus der Grossstadt und die Kultur des amerikanischen Jazz. Unsere Ausstellung, die sich Mondrians Bildtitel leiht, präsentiert sechs Schweizer Künstlerinnen und Künstler, die sich zu unterschiedlichen Zeiten im Verlauf des 20. bez. zu Beginn des 21. Jahrhunderts in New York niederliessen und dort während eines kürzeren oder längeren Aufenthalts entscheidende Impulse aufnahmen, die ihr Schaffen nachhaltig prägten:
Hugo Weber (1918 – 1971), Pierre Haubensak (geb.1935), Bernard Tagwerker (geb. 1942), Maya Vonmoos (geb. 1953), Oliver Krähenbühl (geb. 1963), Judit Villiger (geb. 1966).
Der Schweizer Schriftsteller Christoph Keller (geb. 1963), der seit vielen Jahren in New York lebt, schreibt einen Essay für den geplanten Katalog.

Gabriele Lutz, Kuratorin

 

 

Ausstellung | Nr. 47

4.12 – 9.1.2010

«Dezemberausstellung der Künstlergruppe Winterthur»

 

Die Künstlergruppe Winterthur vereinigt bildende Künstlerinnen und Künstler der Region und umfasst Zurzeit rund 60 Mitglieder verschiedensten Alters und Stilrichtungen. Die traditionsreiche Jahresausstellung der Künstlergruppe Winterthur ist wiederum zu Gast in den Kunsträumen oxyd.